Belsy – Von Indien nach Ladinien

Die Geschichte von Belsy liest sich wie ein Märchen. Am 23. Dezember wurde sie in Indien geboren. Gleich nach ihrer Geburt legte sie ihre leibliche Mutter vor der Tür eines Weisenhauses ab - mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für ihr Kind, da in Indien katastrophale Verhältnisse herrschten. Im selben Jahr entschieden sich Erika und Raimund Demetz aus Wolkenstein in Südtirol ein Kind zu adoptieren. Nach einem langen Kampf durch viel Bürokratie konnte das Ehepaar Demetz ihre Tochter endlich in Indien holen. Im Alter von einem Jahr kam die kleine Belsy somit nach Ladinien in Südtirol, wo ihr ihre Adoptiveltern im Herzen der Dolomiten ein neues zu Hause schenkten.
Schon früh entdeckte sie die Liebe zur Musik und das Singen wurde zu ihrer größten Leidenschaft und zum Ausdruck ihrer Lebensfreude. Mit 7 Jahren nahm sie an einem internationalen Kinderfestival „Zecchino d'Oro“ teil, und trat kurz darauf dem „Cor di Mutons de Selva“ (Chor in Wolkenstein) bei. Auf der CD „Bon Nadel“ dieses Chores konnte man erstmals ihre Stimme hören. So wurde 2002 auch der Produzent „Luis Stuflesser“ auf Belsy aufmerksam. Wenig später wurde die erste Solo CD „Alles was von Herzen kommt“ produziert, und im Kongresszentrum von Wolkenstein vorgestellt. Der Grundstein für eine große Karriere war gelegt.
Nach mehreren regionalen Veranstaltungen wurde ein Auftritt auf dem Open-Air der Kastelruther Spatzen mit Belsy's großem Vorbild Norbert Rier vor 7.000 Zuschauern zum Höhepunkt ihrer damals noch jungen Laufbahn als Sängerin.

Musikalisch ging es ab 2003 rasant aufwärts:

Beim südtiroler Vorentscheid des „Grand Prix der Volksmusik“ erreichte Belsy einen überraschenden 1. Platz. Der Titel „Heimat entsteht“ wurde ihr von Marco Diana und Heiner Graf direkt auf den Leib geschrieben. Im Finale erreichte sie mit diesem Lied einen fantastischen
3. Platz. Darauf folgten eine Reihe von großen Fernsehsendungen, wie die „Krone der Volksmusik“, „Musikantenstadl“, „Wenn die Musi spielt“, „Achims Hitparade“, „Melodien der Berge“ usw, sowie viele Live-Aufttritte im europäischen Raum.

Im Jahre 2004 konnte sie diese Erfolge noch toppen. Beim südtiroler Vorentscheid des „Grand Prix Vorentscheid“ schaffte Belsy den 2. Platz. Der Titel „Madre Di Dio“ stammte wieder aus der Feder von Marco Diana und Heiner Graf. Beim internationalen Finale gelang ihr mit dem 2. Platz wie schon im Vorjahr der Sprung auf das Siegerpodest. Spätestens jetzt wurde die Beliebtheit dieser Künstlerin immer größer. Noch im gleichen Jahr bekam sie als erfolgreichste Nachwuchskünstlerin des Jahres den „Herbert Roth-Preis“ im MDR sowie das begehrte „Musi-Edelweiß“ in der Sendung „Wenn die Musi spielt“ (Eurovisionssendung) überreicht.

Für Belsy war es nicht immer ganz einfach, Schule und Karriere unter einen Hut zu bekommen, aber die Hotelfachschule hat sie dann schliesslich mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen, um später auch im elterlichen Betrieb, dem „Garni Appartments Cudlea“, mitarbeiten zu können.

2006 dann der Anlauf nach ganz oben. Zusammen mit dem volkstümlichen Tenor „Rudy Giovannini“ gelang ihr mit dem Titel "Salve Regina“ beim südtiroler Vorentscheid der 1. Platz und beim internationalen Finale der große Sieg beim „Grand Prix der Volksmusik 2006“. Geschrieben wurde das Siegerlied von Marco Diana und Fabio Omero.
Das im Jahre 2007 erschienene Album „Bel Ami“ erreichte durch seine hohen Verkaufszahlen sogar „Goldstatus“. Dafür wurde die Südtirolerin beim alljährlichen „Belsy-Festival“ in Wolkenstein durch Ihre Plattenfirma „MCP/VM“ mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Ihre Lieder verstehen sich als musikalischer Brückenschlag zwischen Volksmusik und volkstümlichem Schlager und sind ein Wechselspiel von romantisch sanften Balladen und rhythmisch eingängigen Schlagermelodien.

Im Jahr 2010 gelang dann der Sensationserfolg: Platz 1 beim internationalen „Grand Prix der Volksmusik“ gemeinsam mit ihrem Freund Florian Fesl für Deutschland. Mit 35 von insgesamt 36 zu erreichenden Punkten siegten die beiden Sympathieträger nach 16 sieglosen Jahren (zuletzt 1994!) wieder für die Bundesrepublik!

Belsy hat somit einen ganz besonderen Status in der Geschichte des Grand Prix der Volksmusik – sie ist die erfolgreichste Teilnehmerin aller Zeiten!

Grand Prix der Volksmusik- Finalteilnahmen:

• 2003: 3. Platz mit dem Titel „Heimat entsteht“
• 2004: 2. Platz mit dem Titel „Madre di Dio“
• 2006: 1. Platz mit dem Titel „Salve Regina“ (Duett    mit    Rudy Giovannini)
• 2010: 1. Platz mit dem Titel „I hab di gern“ (Duett    mit    Florian Fesl)


Dauerpräsents in den größten TV-Shows:

• Melodien der Berge (ARD)
• Musikantenstadl (Eurovision)
• Wenn die Musi spielt (Eurovision)
• Lustige Musikanten (ZDF)
• Krone der Volksmusik (Eurovision)
• Servus Hansi Hinterseer (ARD)
• Achims Hitparade (MDR)
• Wernesgrüner Musikantenschenke (MDR)
• Fröhlicher Alltag (SWR)
• Immer wieder Sonntags (ARD)
Zu Gast bei vielen Tourneen, ua.:

• "Traummelodien der Volksmusik"
• "Die klingende Bergweihnacht"
• "Das Ladinerfest unterwegs"
• "Alpenländische Weihnacht"

Persönliche Worte von Belsy:

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei meinen Eltern Erika und Raimund bedanken, die neben der vielen Arbeit in unserer Pension in Wolkenstein immer Zeit für mich hatten und immer an mich geglaubt haben!
Ausserdem bedanke ich mich bei meinen Erfolgsautoren Marco Diana und Heiner Graf und bei meinem Produzenten Luis Stufflesser, die mir den Weg meiner musikalischen Karriere geebnet haben. Ein großer Dank gilt dem ganzen Team der Plattenfirma MCP / VM Records, allen voran Dr. Hans Jöchler, und meinem Manager Gerhard Hofbauer - ohne ihn wären viele Ideen die später zum Erfolg wurden niemals entstanden. Und nicht zuletzt ein Dank an Frau Anneliese Breitenberger, die schon vielen jungen Künstlern aus Südtirol zu einer glanzvollen Karriere verholfen hat.

Für die Zukunft wünsche ich mir, viele von meinen Fans persönlich kennen lernen zu dürfen, und mit meinen Liedern Freude zu schenken, aber auch Kraft, um in vielleicht schweren Zeiten im Leben besser bestehen zu können.

Herzlichst, Eure Belsy